Ich bin ein Egoist!
Wann wirst Du einer?

Ich bin ein Egoist! Wann wirst Du einer?

Von gesundem Egoismus

Sind Sie ein Egoist? Oder anders gefragt, sind Sie sich selbst am wichtigsten? Das bedeutet nicht, dass Sie Ihre Kinder oder Ihren Partner nicht lieben würden! Stellen Sie sich folgende Frage: Wie unterstütze ich meine Angehörigen am besten? Mit voller oder halber Energie? Entspannt oder unter Dauerstrom?

Egoist zu sein ist nicht schlecht, hat aber in der heutigen Gesellschaft einen negativen Beigeschmack! Das ist verwunderlich, denn noch nie hatte Individualität einen so hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Alles muss personalisierbar sein. Alles muss herausstechen, muss auffallen um jeden Preis. Gleichzeitig werden Werte wie Solidarität, Nächstenliebe, politische Korrektheit und Gleichstellung von jeder Kanzel gepredigt. Eigentlich ein Widerspruch, oder?

Leiden Sie mit einem kranken Angehörigen mit, sind Sie ein Heiliger. Wenn Sie das nicht bis zur Selbstaufgabe machen, lassen Sie den Angehörigen im Regen stehen. Unterstützen Sie Ihre Kinder nach Kräften, sind Sie überfürsorglich. Lassen Sie Ihr Kind alleine seinen Platz im Leben suchen und seine eigenen Entscheidungen treffen, sind Sie eine Rabenmutter. Egal, wie Sie es anstellen, irgendjemand fühlt sich von Ihrer Art immer vor den Kopf gestossen.

Fesseln ablegen

Lösen Sie sich von den Fesseln dieses Denkens! Sie werden es nie allen recht machen können. Und sollten es auch nicht versuchen!

Eine gesunde Portion Egoismus macht Sie stark. Egoismus hilft, bei Kräften zu bleiben und neue Kraft zu tanken. Selbstaufgabe nützt niemandem! Nur wenn Sie ausgeglichen sind und genügend Raum für sich selbst haben, sind Sie Anderen eine Unterstützung. V

ersuchen Sie es– es ist in höchstem Masse erfrischend!