Wenn Adam mit Eva
Kommunikation in ihrer ältesten Form

Wenn Adam mit Eva - Kommunikation in ihrer ältesten Form

Über Sexualität zwischen Mann und Frau

Sexualität – die innigste und intimste Form der Kommunikation zwischen Mann und Frau. Sie bewegt die Menschen wie kaum ein anderes Thema. Sie kann Beziehungen in einer einzigen Nacht wiederbeleben und genauso leicht zerstören! Sie beschäftigt Mann und Frau im gleichen Masse, aber in unterschiedlicher Ausprägung!

Wie ist es bei Ihnen? Empfinden Sie ein erfüllendes und befriedigendes Miteinander mit grossem Stellenwert oder eine monotone und eher mühsame Pflichterfüllung?

Abgesehen von der Fussball-Übertragung oder dem samstäglichen Besuch beim Möbelriesen mit den gelben Buchstaben, werden die Unterschiede zwischen Mann und Frau nirgendwo so offensichtlich wie beim Thema Sexualität. Ohne die gängigen Klischees bedienen zu wollen, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter sind nicht wegzudiskutieren. Das Zitat: „Frauen brauchen für Sex einen guten Grund, Männer nur ein ruhiges Plätzchen“, ist sicherlich nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Um Sexualität zulassen zu können, muss für die Frau die Kommunikation mit dem Gegenüber stimmen. Erst wenn sie sich geborgen, akzeptiert und verstanden fühlt, wird sie sich richtig öffnen können. Sind die Hüllen gefallen, offenbart man schliesslich nicht nur seinen Körper mit allen „Problemzonen“, sondern auch das Tiefste seiner Seele. Man macht sich verletzlich! Ist diese Vertrauensbasis nicht gegeben, wird sich eine Frau nicht fallen lassen und die Sexualität nicht als etwas Wertvolles und Lustvolles erleben können.

Männer hingegen benötigen ein erfülltes Sexualleben, um sich für tiefgründige Diskussionen öffnen zu können. Auch das hat sehr viel mit Vertrauen, Akzeptanz und Geborgenheit zu tun. Fühlt sich ein Mann in seiner Männlichkeit bestätigt, hat er sein Bedürfnis befriedigt, so hat der Kopf wieder Raum um auf das Herz zu hören.

Wie sollen diese beiden Gegensätze nun auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden? Das ist durchaus möglich! Sieht man nämlich genauer hin, so sind die Unterschiede gar nicht so gross, im Gegenteil! Sowohl beim Mann als auch bei der Frau geht es um Akzeptanz, Vertrauen und Verständnis.

Über Bedürfnisse sprechen

Der Schlüssel zur Lösung von Problemen in der Sexualität liegt einmal mehr im Gespräch: Ein offenes Gespräch über das, was gefällt, stört, verunsichert oder blockiert hilft oft Wunder! Doch auch hier gilt: Ohne Vertrauen geht es nicht. Wird aus Angst vor Verurteilung, Unverständnis oder Schamgefühl nur die Hälfte der Bedürfnisse ausgesprochen, bleibt die andere Hälfte unerfüllt. Das kann für eine Beziehung oder Ehe auf Dauer sehr gefährlich werden. Entweder stauen sich die unbefriedigten Bedürfnisse an, was langfristig unglücklich macht, oder die unbefriedigten Bedürfnisse werden anderswo erfüllt! Wenn nicht so vereinbart bedeutet das das Aus einer jeden Beziehung!

Beide Partner brauchen viel Mut und Fingerspitzengefühl beim Aussprechen der eigenen Bedürfnisse!

Wenn Sie den Mut finden, kann das eine riesige Befreiung sein und die Sexualität in Ihrer Beziehung kurzfristig beleben sowie nachhaltig bereichern.

Trauen Sie sich! Sie können nur gewinnen!