Hochsensibilität - wenn Reize zu viel werden

Hochsensibilität ist keine Krankheit

Der Begriff "hochsensibel" wird in der Praxis vielfältig benutzt. Es gibt jedoch Unterscheidungen, die beachtet werden sollten. Menschen können hochsensitiv, hochbegabt und hochsensibel sein.

Von Hochsensibilität spricht man hingegen, wenn Menschen Reize nicht verarbeiten können. Hochsensible Menschen nehmen alles gleichwertig wahr und können nicht filtern. Sie haben Mühe, sich auf die Abgrenzung einzelner Sinne zu konzentrieren. Das wiederum führt zu einer Überforderung und zu ganz unterschiedlichen Symptomen.

Dieser Zustand ist ein rein mechanisches Problem der Energiefelder: Wenn diese eingeschränkt funktionieren, kann man Reize nicht mehr richtig verarbeiten.

Hochsensibilität ist keine psychische Erkrankung,
sondern ein Zustand

Bei einer stark ausgeprägten Hochsensibilität macht folgendes Beispiel die Situation klar:
In einem Flipperkasten wird eine Kugel hin und her geschleudert. Diese Kugel kommt mit unterschiedlichen Dingen in Berührung. Sinnbildlich gesagt: Sie arbeitet ihre Energie durch viele Kontakte ab und fällt letztlich in ein Loch.
Bei einer Überforderung bedeutet es, dass Menschen lernen müssen, mit der Reizüberflutung umzugehen. Sie befinden sich im permanenten Dauerstress und können keine Energie mehr entwickeln und aufnehmen.
Mit der Energiefeld-Instandsetzung nach Rico Brunner® kann eine Stabilisierung der Betroffenen erreicht werden.
Hochsensibilität wird oft fehlinterpretiert und ist kein psychisches Problem, es ist nur die Folge. Es fehlt den Betroffenen meistens das Gespür für sich selbst: sie können die andauernde Überforderung nicht kompensieren. Zudem erkennen Hochsensible nicht den rechten Zeitpunkt für notwendige Verhaltensveränderungen; das wiederum bewirkt eine verzerrte Wahrnehmung. Immer stärker werdende Reizüberflutung befeuert das vegetative Nervensystem und führt letztlich zu psychischen Problemen.

Oft werden nur die Symptome behandelt und die Ursache dabei gänzlich ignoriert. Der sich daraus ergebene Teufelskreis hat fatale Folgen; spätestens hier ist eine zugewandte Behandlung und Begleitung wichtig.

Erfahrungen aus meiner Praxis zeigen Lösungswege auf

Oft reagieren Betroffene mit einem Rückzug. Das ist bei einer Hochsensibilität aber nur eine temporäre Lösung. Mit einer behutsamen Begleitung gelingt es, Ihnen den Weg zur eigenen Kraftquelle aufzuzeigen.

Eine Herangehensweise für erste Erfolge können kleine Schritte in der Behandlung sein. Positive Erfolge führen durch Bestätigung zu mehr Stabilität bei den Betroffenen. Leider kommt es häufig nach einem gelungenen Aufbau der Grundstabilität zu einer erneuten Überforderung. Dann tritt der alte Zustand wieder auf, das vegetative Nervensystem ist noch nicht genügend stabil. Hier ist Geduld bei allen Beteiligten gefordert. Für einige kann dieser Prozess zermürbend sein. Allerdings helfen Strategien, nur das auszuprobieren, was bereits gut funktioniert. Die auf diesem Weg erreichte Grundstabilität führt schlussendlich zu einer besseren Verarbeitung von Reizen. So ist es möglich, den Betroffenen zu helfen und mit der richtigen Anleitung in den Alltag zurückzufinden.

Hochsensibel: Fluch oder Segen?

Es gibt Menschen, die sich ihrer starken Wahrnehmung bewusst sind und sie auch nutzen. Sie wollen alles wahrnehmen, haben diese Stärke zudem trainiert. Sie meinen, das sei eine Gabe, weil ihnen das oft bestätigt wurde. Doch dabei vergisst das Umfeld, dass dahinter eine starke Lebensgeschichte steht, von der Betroffene möglicherweise nicht loskommen. Es kommt der Punkt, an dem der hochsensible Mensch keine Kontrolle mehr über die Reizüberflutung hat, geschweige denn verarbeiten kann.

Man wirkt dem entgegen, wenn man sich nicht auf die Probleme konzentriert, sondern sich Ablenkung in der Natur sucht und beispielsweise in einer besonderen Atemtechnik findet. Das wichtigste ist: Achten Sie auf sich selbst – tun Sie Dinge, die Spaß machen und einfach nur guttun. Das führt zum eigenen Ich zurück, zur Zufriedenheit und zu mehr Stabilität.

Mein Rat: Setzen Sie den Fokus auf das, was Ihnen wichtig ist und was Sie weiterbringt.